Geschichte Überdenken mit Chomsky: Der Marshallplan

Noam Chomsky on the Marshall Plan

Geschichte Überdenken mit Noam Chomsky: Der Marshallplan


Bei diesem Video handelt es sich um die Fortsetzung unserer Reihe “Geschichte Überdenken”, die sich um ein Interview dreht, das wir mit Prof. Noam Chomsky geführt haben. Prof. Chomsky widmet sich darin historischen Entwicklungen, die selten, wenn überhaupt, in der etablierten historischen Literatur des Westens erwähnt werden.

Im Video beschäftigt er sich mit den folgenden Fragen:

  • War der Marshallplan ein Erfolg oder ein Misserfolg?
  • Welche Teile der amerikanischen und deutschen Gesellschaft haben vom Marshallplan profitiert?

VIDEO: Noam Chomsky über den Marshallplan


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Auszüge aus dem Video:

Noam Chomsky über die Gründe für den Marshallplan:

„Es gab damals ein wirklich großes Problem, das der industriellen Überproduktion. Die USA hatten einen großen Überschuss an Industrieprodukten, und es gab einfach keine Märkte dafür; die Welt war vom Krieg zerstört. So bestand der Versuch, Märkte für die überschüssige US-Produktion zu schaffen, zum Teil in dem, was ich schon beschrieben habe: Man sah zu, dass die Ex-Kolonien Europa mit Dollars versorgten, damit dort US-Industrieprodukte gekauft werden konnten – so genannte Programme zum Dreieckshandel.“

Noam Chomsky über mögliche andere Gründe für den Marshallplan:

Dann gab es den Marshallplan, der Gelder zum Kauf von US-Exporten lieferte. Dabei entwickelte sich Europa auch tatsächlich. Übrigens wurden etwa 2 Milliarden von den 13 Milliarden in Ölimporte gesteckt. Das war Teil der US-Bemühungen, die Wirtschaft Europas von Öl abhängig zu machen. Die USA kontrollierten das Öl; Europa hatte Kohle, kein Öl, genau wie Japan. Die US-Planer versuchten, in diesen Ländern ölabhängige Wirtschaften zu schaffen. Der Grund wurde klar von George Kennan genannt: So würden wir das haben, was er als Vetomacht über Europas Politik bezeichnete, da wir nun den Energiehahn auf- und zudrehen konnten.

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