Ende Januar wurde in Venezuela ein weitreichendes neues Kohlenwasserstoffgesetz verabschiedet, das die Kontrolle über das Öl-Geschäft des Landes scheinbar neu ordnet und weit über bisherige Reformen hinausgeht. Die politische Lage spitzt sich zu, und Stimmen aus unterschiedlichen Lagern zeichnen ein Bild von enormen wirtschaftlichen und geopolitischen Verwerfungen.
In dieser Folge spricht Dimitri Lascaris mit einem venezolanischen Experten, dessen Lebensgeschichte eng mit den Auf- und Umbrüchen des Landes verwoben ist. Er beleuchtet die tieferen Implikationen dieses Gesetzes, seine historischen Wurzeln und die möglichen Folgen für die Zukunft Venezuelas – und wirft dabei ein völlig neues Licht auf die Machtverhältnisse, die sich gerade herausbilden.
Professor Carlos Mendoza Pottellá ist Erdölwirtschaftler an der Universidad Central de Venezuela.
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