Am 3. Januar kam es zu einem massiven Einsatz des US-Militärs in Caracas, bei dem Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und First Lady Cilia Flores verschleppt wurden. Wenige Stunden später stellte sich die Frage, was dieser Angriff tatsächlich bewirken sollte – und was er ausgelöst hat.
In diesem Interview schildert Venezuelas ehemaliger Außenminister Jorge Arreaza aus erster Hand, wie die Operation ablief, warum sie aus seiner Sicht gegen internationales Recht verstieß und weshalb es trotz des Angriffs zu keinem Regimewechsel kam. Er beschreibt die politische Lage im Land nach der Entführung, die Rolle von Delcy Rodríguez und wie Venezuela auf neue Drohungen aus Washington reagiert. Arreaza ordnet die Ereignisse zudem in einen größeren geopolitischen Zusammenhang ein und erklärt, warum der Konflikt für ihn weit über Venezuela hinausreicht.
Dieses Video wurde von The Grayzone produziert und am 08. Januar 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um zur Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus beizutragen.
Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: Venezuelas Ex-Außenminister: „Es gab keinen Regimewechsel“ – Nach der US-Entführung
Max Blumenthal ist ein preisgekrönter Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter die meistverkauften Republican Gomorrah, Goliath, The Fifty One Day War, und The Management of Savagery. Er hat Artikel für eine Reihe von Publikationen geschrieben, viele Videoberichte und mehrere Dokumentationen produziert, darunter Killing Gaza.Blumenthal gründete The Grayzone im Jahr 2015, um den Zustand des ewigen Krieges in Amerika und seine gefährlichen Auswirkungen auf das Inland journalistisch zu beleuchten.
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