Der Aufstieg von Trump zeigt die Gefahren und den Schein gezwungener journalistischer „Neutralität.”

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Der Aufstieg von Trump zeigt die Gefahren und den Schein gezwungener journalistischer „Neutralität.”


(Dieser Artikel wurde von Glenn Greenwald geschrieben und ist ursprünglich auf “The Intercept” erschienen. acTVism Munich hat einen Auszug diese Artikels ins Deutsche übersetzt.)


„Während die Kandidatur von Donald Trump sich langsam von toxischer Rhetorik, die auf marginalisierte Minderheiten zielt, hinzu Drohungen und Anwendungen von Gewalt entwickelt,  gibt es ein wachsendes Gefühl, dass die amerikanischen Institutionen in ihrem Widerstand zu lasch sind.  Der Politologe Brendan Nyhan postete seine Sorgen in einem häufig zitierten Aufsatz via Twitter, mit dem Argument, dass „Trumps Aufstieg das Versagen der amerikanischen Parteien, Medien und zivilen Institutionen repräsentiert – und sie versagen weiterhin.“  Er fügt hinzu, dass „jemand der Gewalt verherrlicht, eine Partei (Nominierung) einnehmen kann und nur wenige sind dadurch alarmiert.“

Tatsächlich sind viele Menschen alarmiert, aber das ist schwer erkennbar durch die Medien, wo nur wenige Warnungen über Trump zum Ausdruck gebracht werden.    Der Grund dafür sind die Regeln der großen Medien –  die Verehrung von faux  Objektivität über Wahrheiten, sowie jedes andere zivile  Nutzen –  dies es verbieten Alarm zu schlagen. Unter diesem Rahmen der Mainstream-Medien wäre eine Denunziation von Trump, oder nur eine Alarmierung  über die dunklen Kräfte, die von ihm ausgenutzt und ausgesetzt werden, kein Journalismus.  Im Gegenteil, solch ein Verhalten wird als Vergehen gegen den Journalismus angesehen. Solche Denunziationen werden als Meinung, Aktivismus und  Vorurteil verschmäht: alle Werte die von den Mainstream-Medien als Antithese des Journalismus postuliert werden, damit es als gegnerische Kraft sterilisiert und neutralisiert werden kann.

Gerade heute morgen veröffentlichte der „NPR Media“ Reporter David Folkenflik eine Story über die Sorge und sogar Wut einiger „NPR“ Exekutiven und Journalisten über eine Kolumne von dem langjährigen „NPR“ Kommentator Cokie Roberts – „Das Leuchtfeuer des amerikanischem Zentrismus“ – welche Kritik gegenüber Trump äußert. „NPR hat eine Police die verbietet, dass ihre Journalisten öffentliche Stellungen zu politischen Themen einnehmen“, schrieb er. Für jeden „NPR“ Reporter wären die Aussagen von Roberts – Warnungen über die Gefahren einer Trump Präsidentschaft – ein klarer Verstoß gegen diese Police.“


Quellenangabe:


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