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Prof. Mearsheimer: Irans Raketen erschüttern die US-Macht
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Prof. Mearsheimer: Irans Raketen erschüttern die US-Macht

21. Juli 2026

Der Pulitzer-Preisträger Chris Hedges und Prof. John Mearsheimer analysieren einen Krieg, für den Washington laut Mearsheimer keine realistische Siegesstrategie besitzt. Im Mittelpunkt stehen die Folgen weiterer Angriffe auf zivile Infrastruktur, Irans wachsende Fähigkeit zur Vergeltung sowie die Gefahren für US-Stützpunkte, Öltransportwege und die lebenswichtige Wasserversorgung der Golfstaaten.

Mearsheimer zieht Parallelen zu Vietnam, Afghanistan und dem Irak: militärisches Scheitern, gefolgt von immer neuer Eskalation. Das Gespräch zeigt, wie schnell sich der Iran-Krieg zu einer humanitären und globalen Wirtschaftskrise ausweiten könnte – und lässt offen, ob am Ende ein weiterer „ewiger Krieg“ oder doch eine Verhandlungslösung steht.

Dieses Video wurde von „The Chris Hedges Report“ produziert und am 19. Juli 2026 auf dessen YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: Prof. Mearsheimer: Irans Raketen erschüttern die US-Macht


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ÜBER JOHN MEARSHEIMER

John J. Mearsheimer ist der R. Wendell Harrison Distinguished Service Professor für Politikwissenschaft an der University of Chicago, wo er seit 1982 lehrt. Er machte 1970 seinen Abschluss in West Point und diente anschließend fünf Jahre lang als Offizier in der US Air Force. Danach begann er 1975 ein Studium der Politikwissenschaften an der Cornell University. Seinen Doktortitel erhielt er 1980. Das Studienjahr 1979-1980 verbrachte er als Forschungsstipendiat an der Brookings Institution und war von 1980 bis 1982 Post-Doc am Center for International Affairs der Harvard University. Während des akademischen Jahres 1998-1999 war er Whitney H. Shepardson Fellow am Council on Foreign Relations in New York.


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