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Das Ende der neoliberalen Ära – Prof. James Galbraith
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Das Ende der neoliberalen Ära – Prof. James Galbraith

14. Juli 2026

In diesem Vortrag erklärt der Ökonom James K. Galbraith, warum die neoliberale Wirtschaftspolitik an ihre Grenzen stößt. Ausgehend von der Griechenlandkrise, der Rolle der Troika und den Verhandlungen von Yanis Varoufakis im Jahr 2015 zeigt er, wie eine Wirtschaftslehre, die sich als alternativlos präsentierte, soziale Härte, politische Hierarchie und demokratische Ohnmacht rechtfertigte.

Doch Galbraith bleibt nicht bei Europa stehen. Von Thorstein Veblen, Keynes und Minsky bis zur Entropy Economics fragt er, warum die Mainstream-Ökonomie den Aufstieg Chinas, die Anpassung Russlands an Sanktionen, Irans strategische Rolle, Technofeudalismus und die Entstehung einer multipolaren Welt nicht erklären konnte. Seine These: Wer die neue Welt verstehen will, muss die alten Gewissheiten des Neoliberalismus hinter sich lassen.

Dieses Video wurde von DiEM25 produziert und am 10. Juni 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um in Deutschland und darüber hinaus zur Meinungsbildung zu diesem Thema beizutragen.

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: Das Ende der neoliberalen Ära – Prof. James Galbraith


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ÜBER PROF. JAMES K. GALBRAITH

James K. Galbraith ist Ökonom, Autor und Professor an der University of Texas at Austin. Er ist Inhaber des Lloyd M. Bentsen Jr. Chair in Government/Business Relations an der LBJ School of Public Affairs und Professor im Bereich Government. Galbraith promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Yale University und war in den frühen 1980er-Jahren Executive Director des Joint Economic Committee des US-Kongresses. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Ungleichheit, Wirtschaftspolitik, Finanzkrisen, die Kritik am neoliberalen Wirtschaftsparadigma sowie die Entstehung einer multipolaren Weltordnung. Er leitet außerdem das University of Texas Inequality Project.


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