Der Ostermarsch 2018 | Vom Münchner Friedensbündnis

Ostermarsch 2018
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Der Ostermarsch 2018

Ein Rückblick auf die Aktivitäten der Friedensbewegung in München


Von Brigitte Obermayer (Münchner Friedensbündnis)


Am 31.03.2018 fand in München einer der vielen bundesweiten Ostermärsche statt. Über 1000 Menschen folgten dem Aufruf des Münchner Friedensbündnisses und machten sich auf den Weg vom Pariser Platz zum Marienplatz.

Als Auftaktredner sprach Thomas Lechner über die Situation der Geflüchteten und die Hauptfluchtursache Krieg.

Jeden Tag werden uns im Nahen Osten die schrecklichen Folgen vor Augen geführt. Den Menschen bleibt nichts mehr als die Flucht aus den zerstörten Gebieten, wo an ein Überleben nicht mehr zu denken ist.

Reiner Braun, der Präsident des International Peace Bureau (IPB), machte auf dem Marienplatz klar, warum die Friedensbewegung in diesem Jahr besonders gegen die Aufrüstung aktiv ist.

Nein zu Krieg und Aufrüstung. Abrüsten statt aufrüsten ist das Gebot der Stunde. Die Rüstungsausgaben der NATO-Staaten sollen jährlich auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung erhöht werden. Für Deutschland wären das mehr als 30 Milliarden Euro, die überall im zivilen Bereich fehlen.

Beide Reden sind nachzulesen unter: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2018/reden Die Modernisierung der Atomwaffen durch die USA und Russland stellt eine enorme Bedrohung für den Frieden dar.

Aus der Rede von Reiner Braun:

Es ist die Tradition der Ostermärsche, es ist die Forderung, die alle Ostermärsche seit 1959 leider bis heute immer verbunden hat: unser lautes Ja zu einer Welt ohne Atomwaffen. Entweder wir schaffen die Atomwaffen ab, oder diese eines Tages uns und den Planeten“ hat Albert Einstein einmal die Herausforderung unseres Zeitalters beschrieben. Existierende 15.000 Atomwaffen können unseren Planeten immer noch mehrfach vernichten und diese Atomwaffen werden verharmlosend formuliert modernisiert. In der Realität geht es um die Einführung einer neuen Generation von Atomwaffen, bei der geplanten Stationierung in Büchel sogar um neue strategische Atomwaffen. Des Weiteren wird die Mini-Atomwaffe, sozusagen die atomare Gefechtsfeldwaffe in der Tasche entwickelt. Die Hemmschwelle für einen Atomwaffeneinsatz soll gesenkt, ein Atomkrieg auch in Europa wieder möglich werden. Und vergessen wir nicht: Die Diskussion um europäische Atomwaffen unter Beteiligung Deutschlands geht weiter.

Nachdem Sabine Scherbaum, die Moderatorin auf dem Marienplatz, die Menschen aufgefordert hatte, die Infostände zu besuchen und mit einer Unterschrift gegen die Aufrüstung und die Atomwaffen zu protestieren, bildeten sich richtige Schlangen vor den Infoständen.

Die Veranstalter hätten sich angesichts der vielen Kriege und Konflikte mehr TeilnehmerInnen gewünscht, aber sie waren mit dem Ablauf der Demonstration und der musikalischen Begleitung (Die Ruam auf dem Marienplatz und Tom the wolfe und Asyl Art bei der Auftaktkundgebung) sehr zufrieden.


Um weitere Videos über den Ostermarsch zu sehen, klicken Sie hier. 


Anmerkung: Dieser Bericht spiegelt nicht unbedingt die redaktionelle Haltung von acTvism Munich wieder.


Fotogallerie: Ostermarsch 2018


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