Bankruptocracy – How Bankrupt Banks Rule the Economy Today | Explained by Yanis Varoufakis

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Bankruptocracy – How Bankrupt Banks Rule the Economy Today  | Explained by Yanis Varoufakis


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In this video we talk to the founder of the Democracy in Europe Movement 2025, author & former finance minister of Greece, Yanis Varoufakis, about the financial crisis of 2008 and how it paved the way for a new global regime called Bankruptocracy.


VIDEO: Bankruptocracy – How Bankrupt Banks Rule the Economy Today


To view our entire video playlist with Yanis Varoufakis & DiEM25, click here.


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About Yanis Varoufakis & DiEM25

Yanis Varoufakis is a professor of Economic Theory at the University of Athens, former finance minister of Greece and founder of the Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25). Varoufakis is also the author of several books on the European debt crisis, the financial imbalance in the world and game theory.

DiEM25 is a pan-European, cross-border movement of democrats that is focused on addressing the economic and social problems faced by Europe today. It provides an alternative to austerity policies that it  argues are dividing the continent and fueling the rise of “international nationalists“.


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  1. A propos #Bankenrettung und #Umverteilung …

    Generell kommt “natürlich” (?!) auch hier eines der Grundprinzipien des #Kapitalismus zur Anwendung,
    wonach Gewinne privatisiert,
    Risiken / Schäden / Verluste sozialisiert werden.

    Eine Verankerung im Unrechtssystem findet dieses Prinzip beim institutionalisierten Rechtskonstrukt der #Kapitalgesellschaften (AG, GmbH):
    Solange es läuft, streichen die Eigentümer (nachdem lediglich #Dumping-Steuersätze in Form extrem niedriger #Körperschaftssteuer abgegeben wurden), die Gewinne privat ein.
    Läuft es nicht mehr, geht das Konstrukt in die Insolvenz und die Gläubiger (auch der #Staat) haben regelmäßig das Nachsehen.

    Bei der Bankenrettung kommt eine äußerst perfide #Betrugsmasche zum Einsatz:

    #Finanzinstitute sind die #Infrastruktur, über deren operativen Betrieb im #Casino-Kapitalismus sämtliche großteils hoch spekulativen “#Investitionen” laufen.

    Solange das Casino läuft, verbucht das #Großkapital extreme Gewinne.
    Dass man im Casino regelmäßig mehr verliert als gewinnt, gilt für sie nicht.

    Denn: Werden die riskanten #Finanzgeschäfte notleidend, bleiben nämlich neben den #Kleinanlegern im Extremfall auch die Finanzinstitute auf gewaltigen Verlusten sitzen.
    Da die #Eigenkapitalquote von Gesetz wegen bewusst viel zu niedrig geregelt ist, kollabieren Finanzinstitute in solchen Fällen immer wieder einmal.
    Und da die meisten Finanzinstitute, auch zur Vermeidung von Domino-Effekten, offiziell als “#systemrelevant” eingestuft werden, gilt das Credo, sie retten zu “müssen” (Stichwort “#alternativlos”), da sonst eine größere Finanz- oder/und #Wirtschaftskrise drohe.

    Beim Thema Bankenrettung gibt es dann 2 mögliche Wege der #Sozialisierung der Verluste:

    (1) Bail-Out:
    der Staat springt ein, der Steuerzahler hat die Zeche zu zahlen.
    Das sind im #Neoliberalismus übrigens nicht mehr diejenigen mit den höchsten Einkünften, sondern nur mehr diejenigen, die sich nicht durch organisierten, staatlich legitimierten #Steuerbetrug wehren (können), also weit überwiegend die #Arbeitnehmerschaft.

    (2) Bail-In:
    die Guthaben bei der notleidenden Bank werden enteignet und müssen die #Spekulationsverluste decken.
    Diese “Lösung” ist seit 2016 EU-weit gültig, da einige Staaten ansonsten selbst #zahlungsunfähig würden.
    Die #Extremvermögenden, welche sich ihre Spekulationsgewinne längst gutschreiben ließen, haben diese in frühzeitiger Kenntnis der Folgen ihres Tuns bereits in Sicherheit gebracht, so dass sie als Einzige schadlos bleiben.

    Diese Mechanismen sind nicht die Ausnahme, sondern der ganz normale Regelfall.

    Die Politik weiß selbstverständlich darum.
    Man weiß, wer dauerhaft profitiert und wer dafür in Haftung genommen wird.

    Es ist ein vereinbarter, zentraler Teil der #Umverteilungsmaschinerie von Unten und Allen nach Oben zu den ganz Wenigen.

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