VIDEO: Snowden, Greenwald & Chomsky über die Medien, Journalismus und Whistleblowing

Edward Snowden, Glenn Greenwald und Noam Chomsky

VIDEO: Snowden, Greenwald & Chomsky über die Medien, Journalismus und Whistleblowing


Dies ist der sechste und letzte Teil einer Veranstaltung mit dem Titel „A Conversation on Privacy“, die vom College of Social and Behavioral Sciences an der Universität von Arizona organisiert wurde. Die Gäste waren Edward Snowden, Glenn Greenwald und Noam Chomsky. acTVism Munich hat damit das gesamte Event episodenweise ins Deutsche übersetzt. Obwohl wir über ein internationales Netzwerk an freiwilligen Mitarbeitern verfügen, die diese Inhalte auch ins Spanische, Französische und Griechische übersetzen könnten, fehlen uns die finanziellen Ressourcen, um dieses wichtige Vorhaben zeitlich zu bewerkstelligen. Bitte helfen Sie uns deshalb noch heute mit einer Spende, indem Sie diesem Link folgen, damit wir auch in Zukunft ähnliche Inhalte übersetzen und veröffentlichen können, um auf globaler Ebene ein Bewusstsein für diese Themen zu schaffen.

In diesem Teil werden die folgenden Fragen besprochen:

  • Welche Rolle spielen die Medien heute? Untermauern sie die bestehenden Machtverhältnisse oder informieren sie Menschen über entscheidende Themen?
  • Würde Edward Snowden noch einmal alles genauso machen, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte?
  • Warum hat Glenn Greenwald die Leaks von Edward Snowden veröffentlicht? Was ist die größte Lehre, die wir aus Snowdens Geschichte ziehen können?

VIDEO: Snowden, Greenwald & Chomsky über die Medien, Journalismus und Whistleblowing


Für die vollständige: Abschrift Eine Unterhaltung über Privatsphäre – Teil 6

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Auszüge aus dem Video:

Noam Chomsky über Objektivität im Journalismus:

Es gibt eine Art Konzept der Objektivität im Journalismus, das auf Folgendes hinausläuft: „Erzähl‘ die Wahrheit darüber, was sich innerhalb der heimischen Gefilde abspielt. Also, berichte darüber was die Demokraten sagen und was die Republikaner sagen, aber verlasse diesen Bereich nicht. Sonst bist du voreingenommen. Du bist nicht objektiv. Und was in dem Sinne nicht objektiv ist, stellt sich sehr häufig als wesentlich heraus. Es ist nicht nur die Geheimhaltung der Regierung, die uns daran hindert, zu sehen was in der Welt geschieht. Es ist unser eigener Gehorsam gegenüber dem Rahmen der Konformität, der zum Teil durch Dinge wie eine gute Ausbildung etabliert wird. Wir sollten diesbezüglich vorsichtig sein.

Glenn Greenwald über die Fähigkeit und den Mut des Einzelnen, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen:

Meine größte Hoffnung und tatsächlich meine Überzeugung ist es, dass die beständigste Konsequenz der unglaublich tapferen und noblen Entscheidung und des gewissenhaften Handelns von Edward Snowden nicht unbedingt mit der Enthüllung der Geschichte selbst und nicht unbedingt mit den Dokumenten, die im Speziellen enthüllt wurden, zusammenhängt, sondern mit der Art und Weise, in der er uns lehrt, egal wie sehr man ohne Privilegien, Stellung und Macht dasteht, egal wie unbedeutend man zu sein glaubt, egal wie machtlos man sich im Angesicht von Ungerechtigkeiten fühlt, dass jedes Individuum in sich selbst die Macht trägt, sich sogar gegen die gewaltigsten Institutionen zu wehren.

Edward Snowden über die Frage, ob er alles noch einmal genauso machen würde, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte:

Absolut. Und ich würde nicht so lange warten, wie ich es tat.

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