Bill Gates und der Preis der Philanthropie | Prof. Linsey McGoey

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Bill Gates und der Preis der Philanthropie | Prof. Linsey McGoey


In diesem Interview mit Linsey McGoey, Autorin und Professorin für Soziologie an der University of Essex, analysieren wir die Bill & Melinda Gates Foundation im Detail. Darüber hinaus untersuchen wir die Bedeutung der Stiftung im Kontext des Philanthropischen Kapitalismus, wozu auch der Hintergrund von Bill Gates gehört, als er CEO und Vorsitzender von Microsoft war. Schließlich befassen wir uns mit der von Milliardären finanzierten Philanthropie, einschließlich der positiven Aspekte, Mängel und Kritikpunkte sowie der Frage, wie sie idealerweise funktionieren sollte.

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: Bill Gates und der Preis der Philanthropie

Dieses Interview wurde ursprünglich am 27.05.20 auf Englisch veröffentlicht.


VIDEO: Bill Gates und der Preis der Philanthropie


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ABOUT LINSEY MCGOEY

Linsey McGoey

Linsey McGoey ist Professorin für Soziologie, mit Fachwissen in Sozialtheorie und Wirtschaftssoziologie. Sie ist international anerkannt für ihre Pionierarbeit bei der Entwicklung von Ignoranz-Studien, einem interdisziplinären Gebiet, das sich darauf konzentriert zu ergründen, wie strategische Ignoranz und der Wille zum Ignorieren den wirtschaftlichen Austausch und die politische Herrschaft im Laufe der Geschichte untermauert haben. Ihre Forschung über die Ignoranz hat zu neuen konzeptuellen Rahmenwerken für das Verständnis des politischen Wertes von Unwissen und Unbekanntem geführt. 

Sie ist auch für ihre Arbeit über philanthropische Stiftungen und ihre Rolle in der Weltwirtschaft anerkannt. Ihr Buch “No Such Thing as a Free Gift: The Gates Foundation and the Price of Philanthropy” ist die erste umfassende Analyse des sowohl negativen als auch positiven Einflusses der Gates Foundation auf die globale Gesundheit und Entwicklung in Buchform.


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  1. a propos Dämonisierung Bill Gates und Impfstoff gegen Covid 19.
    Prof. Mc Goe grenzt sich gegen Verschwörungstheiretiker und Gatesdämonisierer ab.
    Sie betrachtet die Geldsummen, die Gatesstiftung im Vergleich zu verschiedenen Regierungen, sprich Steuerzahler, ausgeben und betont, dass die Gesundheistausgaben der Regierungen viel höher sind und anerkennungswürdiger.
    Sie setzt voraus, dass Gesundheitsausgaben gleich Gesundheitsförderung sind.
    Diese Voraussetzung ist höchst zweifelhaft: Es soll wirklich keinen Konflikt zwischen medizinischer Gesundheitsförderung und pharmazeutischem Unternehmertum geben? Diese Voraussetzung ist doch völlig überflüssig! Wozu schnell ein Urteil über ein Thema fällen, das gar nicht besprochen werden soll?
    Bezüglich Impfstoff gegen Covid 19 fühle ich mich von meiner Regierung und Gates zu einem Vorurteil genötigt, nämlich: “Genmanipulation am Menschen sind immer gut – sprich neuartige Impfstoffe wie MRNA-Impfstoffe, die den Menschen genetisch modifizieren, sind die Rettung ohne negative Folgen befürchten zu müssen” Wieso soll ich als ziemlich Unwissende dieses Vorurteil haben – nur um der medizinischen Hightechrettung vor Corona Tor und Tür zu öffnen? Genmanipulationen haben sich bei Pflanzen und Tieren immer als problematisch erwiesen, so allgmein erhältlich Informationen, Genmanipulation am Menschen ist eigentlich tabu – v.a. mit auf 18 Monate verkürzter Erprobungszeit des MRNA-Impfstoffes z.B. von Biontech. Vorurteil ist nicht gleich Unvoreingenommenheit. Wieso üben sich so viele Menschen gerade darin schnell Vorurteile zu vertreten, um sich gegen Verschwörungstheoretiker abzugrenzen? Wodurch das Gebot entsteht, das bestimmte Positionen ohne Begründung und ohne Argumentation als richtig festklopft. Wenn Gates gegenüber schwere Vorwürfe erhoben werden, dann kann sich derjenige, der sich nicht damit auseinandersetzen will (weil er es für abwegig hält), doch des Urteils enthalten, anstatt demonstrativ die richtige nicht verschwörungstheoretische Position zu beziehen. Dasselbe gilt für den Impfstoff gegen Covid 19: Wozu die Unbedenklichkeit und Harmlosigkeit von neuartigen MRNA-Impfstoffen verkünden, nur um bloß kein Impfgegner zu sein? Ist es nicht eigentlich dumm ohne große Auseinandersetzung MRNA-Impfstoffe für harmlos und unbedenklich zu halten? Ich vermisse an dieser Stelle, dass der Konflikt zwischen medizinischer Gesundheitsförderung und unternehmerischer Pharmapraktiken besprochen wird, und ob der Staat eigentlich nicht zu besseren Motivationen als übernationale Philantropie-Stiftungen neigt.

    1. Zwar vermisse ich diese Besprechung, aber ich finde diesen informativen Beitrag unter Auslassung “meiner” vorgeschlagenen Themen, die mich interessieren, auch sehr gut.

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